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Das Wunder der Katharina Hummel

von Peter Höfer

Sonntag, 11. November 2018 (18:30) (Premiere)
Sonntag, 18. November 2018 (18:30)
Samstag, 9. Februar 2019 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Samstag, 16. Februar 2019 (19:30) (Derniere)


Karten im i-Punkt im Rathaus, in der Stadthalle, unter Reservix www.reservix.de und deutschlandweit bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.
Vorverkauf ab November 2017.

Vorverkauf: 15€ / 8€ (erm.)
Abendkasse: 17€ / 10€ (erm.)

Zwei kleine Handkrücken aus Holz werden in der Sakristei der evangelischen Stadtkirche Leonberg sorgfältig aufbewahrt. Damit hat sich Katharina Hummel wegen ihrer gelähmten Beine acht Jahre lang durch die Gassen Leonbergs und jeden Sonntag zur Predigt in die Stadtkirche geschleppt. Dort ist ihr dann am 15.September 1644 die Wunderheilung im Beisein Herzog Eberhard III. widerfahren, die einen ungeheuren Widerhall in der Bevölkerung hervorrief und auch den herzoglichen Hof und die religiösen Führungskräfte nicht unbeteiligt ließ. War diese rätselhafte und wundersame Heilung nun ein echtes Wunder? Und was hatte es mit der Begegnung Katharina Hummels vier Jahre später mit dem Weingärtner Hans Keil, dem „Propheten von Gerlingen“, auf sich? Autor Peter Höfer hat diese Fragen zum Anlass genommen und versucht mit Regisseurin Annalies Müller und ihrem Ensemble die Hintergründe dieser Ereignisse anhand der vorhandenen Aufzeichnungen in einem packenden Theaterstück zu erhellen. Da sich das Geburtsjahr der Katharina zum 400.Mal jährt, finden die ersten Aufführungen bereits am Sonntag, 11. und Sonntag, 18.November jeweils um 18.30 Uhr statt. Weitere Veranstaltungen wird es wie gewohnt an den Samstagen rund um den Pferdemarkt geben.

Das Wunder der Katharina Hummel
Katharina Hummel und der Gerlinger "Prophet" Hans Keil




Les Misérables

von Victor Hugo

Bühnenfassung bearbeitet von Cornelia Wagner
Samstag, 27. Januar 2018 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 28. Januar 2018 (19:30)
Samstag, 10. Februar 2018 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Samstag, 17. Februar 2018 (19:30) (Derniere)

ZUSATZVORSTELLUNG!!!
Sonntag, 25. Februar 2018 (18:30)
Bitte beachten Sie den vorverlegten Veranstaltungsbeginn


Karten im i-Punkt im Rathaus, in der Stadthalle, unter Reservix www.reservix.de und deutschlandweit bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.
Vorverkauf ab November 2017.

Vorverkauf: 15€ / 8€ (erm.)
Abendkasse: 17€ / 10€ (erm.)

Les Misérables erzählt die Geschichte des Diebs Jean Valjean im Frankreich des 19. Jahrhunderts: Nach 19 Jahren Haft kommt Valjean auf Bewährung frei. Obwohl er so lange im Gefängnis war, fällt er wieder in sein altes Lebensmuster zurück und bestiehlt einen Bischof. Dieser beschützt ihn jedoch vor der Polizei und bittet ihn im Gegenzug, ein ehrlicher Bürger zu werden. Daraufhin ändert Valjean sein Verhalten und seinen Namen und beginnt ein neues Leben. Doch der Polizeiinspektor Javert ist ihm auf den Fersen, da Valjean mit der Namensänderung seine Bewährungsauflagen gebrochen hat. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, Recht und Ordnung gegen Menschlichkeit und Schlitzohrigkeit, auf einer Jagd, die schließlich nach Paris führt, geradewegs in das Chaos einer blutigen Studentenrevolte und einer zarten Liebesgeschichte. Und dann ist da noch Gavroche, ein Straßenjunge, der mit den Studenten an der Barrikade kämpft.
Ihn kennt heute noch jeder Franzose.

Les Miserables - Gavroche mit Fahne
Die Revolution ist nahe...




Stolz und Vorurteil

von Jane Austen

Bühnenfassung bearbeitet von Edmund von Linden
Samstag, 4. Februar 2017 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 5. Februar 2017 (19:30)
Samstag, 11. Februar 2017 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Samstag, 18. Februar 2017 (19:30)
Samstag, 25. Februar 2017 (19:30) (Derniere)

Kartenreservierung
07152 / 990 1402, Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr

Vorverkauf am Ticketschalter der Stadthalle Leonberg oder Abendkasse
Preis: 15€ / 8€ (erm.)


Stolz und Vorurteil
Stolz und Vorurteil von Jane Austen

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau."
Dieser berühmte Satz steht am Anfang einer Geschichte von Aristokratenstolz und bürgerlichem Vorurteil, die zu den erfolgreichsten Werken der Weltliteratur gehört.

Im England des späten 18. Jahrhunderts lebt die vielköpfige Familie Bennet am Rande der Armut. Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Lande, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die dickköpfige, intelligente und schlagfertige Elizabeth (Lizzy), das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall und will sich so gar nicht ins strenge gesellschaftliche Korsett pressen und demütig - sowie möglichst lukrativ - verheiraten lassen. Zum allgemeinen Unverständnis hat Lizzy die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt sie hartnäckig ihrem eigenen Urteil. Neue Hoffnungen schöpft die Familie, als der attraktive Gutsbesitzer Darcy, ein Junggeselle aus besten Kreisen, samt seinem ehewilligem Busenfreund Charles Bingley, im benachbarten Herrenhaus zu Gast ist. Doch über Darcy sind bald böse Gerüchte in Umlauf, und seine stolze Zurückhaltung wird ihm als Standesdünkel ausgelegt. Auch Elizabeth lässt sich vom äußeren Anschein täuschen und will sich partout nicht für den wohlhabenden Herrn begeistern. Eine gehörige Portion Stolz muss abgelegt und so manches Vorurteil aus dem Weg geräumt werden, bis Elizabeth und Mr. Darcy endlich ein Paar werden.


PEST!

von Peter Höfer

Samstag, 30. Januar 2016 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 31. Januar 2016 (19:30)
Samstag, 6. Februar 2016 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Sonntag, 21. Februar 2016 (19:30) (Derniere)

Kartenreservierung: 07152 / 990 1402, Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr

"Die Menschen starren entsetzt auf die Kadaver. Es scheint, als habe der Pestgott eingeatmet und halte nun den Atem an. Und der Dämon des Verderbens hebt seine fahle Hand und gießt die Schale des Zornes aus und der Erdkreis wird damit erfüllet. Und die Menschen werden mit allerlei Beulen geschlagen an ihren Leibern und die Luft wird gärender Pesthauch. Und kein Entkommen wird sein."

Peter Höfers düsterstes Werk konfrontiert das Publikum mit der lähmenden Hilflosigkeit, der Arm und Reich, Alt und Jung ausgesetzt sind, als eine der schlimmsten Pestwellen der Geschichte in der Zeit des dreißigjährigen Krieges die Stadt Leonberg an den Rand des Abgrunds führt. Es ist eine Zeit, die das Vertrauen der Menschen in sich selbst wie auch den Glauben an Gott vor eine harte Prüfung stellt.

Pestdoktor
Die Pest kommt...


Annalies Müller erhält den Ehrenamtspreis von der Kreissparkasse in Böblingen

am Mittwoch, 08. Juli 2015

Ehrenamtspreisverleihung durch die Kreissparkasse
Ehrenamtspreisverleihung durch die KSK Böblingen
(v.l.) Bernhard Schuler (OB Leonberg), Clemens Binninger (MdB, CDU),
bühne 16-Mitglieder mit Annalies Müller, Roland Bernhard (Landrat),
Carsten Claus (Vorstandvorsitzender KSK Böblingen)
Foto: Veranstalter



Carlo Goldoni - Trilogie der Sommerfrische

Samstag, 31. Januar 2015 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 1. Februar 2015 (19:30)
Samstag, 7. Februar 2015 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Samstag, 21. Februar 2015 (19:30) (Derniere)

Kartenreservierung: 07152 / 990 1402, Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr

Jeder weiß, wie dünn das Nervenkostüm kurz vor der Fahrt in den Urlaub gestrickt ist. Ganz extrem unter Druck steht aber die Upper-Class von Livorno. Denn schließlich fährt man dort nicht in die Sommerfrische, um sich zu erholen, sondern vor allem aus Repräsentationsgründen. Es gilt, die prunkvollste Ausstattung vorzuweisen und den großzügigsten Gastgeber zu spielen. Wer nicht mithalten kann, wird schnell zum Gespött der öffentlichen Meinung und steigt auf der sozialen Leiter ab. Ein Minus an gesellschaftlichem Ansehen scheint weitaus schlimmer als überzogene Konten; deshalb werden allerorten die Geldbeutel erbarmungslos überstrapaziert. Absurd wird es bei Goldoni, weil sich die finanzielle Haushaltsfrage permanent in den Gefühlshaushalt drängt.
So versammeln sich auf dem Lande mittellose Mitgiftjäger, habgierige Hasardeure und leidenschaftliche Liebende, um ihr Glück zu suchen. Jeder hofft auf eine gute Partie, und das ist mal im geschäftlichen, mal im emotionalen Sinn zu verstehen. Giacinta, aus wohlhabendem Hause, ist eigentlich Leonardo eng verbunden; ihre Heirat zeichnet sich ab. Leonardo begehrt nicht nur Giacintas Liebe, ihre Mitgift würde ihn auch vor dem finanziellen Ruin retten. Noch nicht in der Sommerfrische angekommen, hat Giacinta allerdings ihr Herz an Guglielmo verloren und steht vor einer Zerreißprobe zwischen Anstands- und Liebesheirat. Das Gefühlschaos wird perfekt, als Leonardos Schwester Vittoria sich in den mittellosen Guglielmo verliebt, den Leonardo ihr gerne zum Mann geben würde, um ihn als Nebenbuhler um Giacinta loszuwerden. Bleibt zu hoffen, dass am Ende der großen Ferien nicht nur das Gefühlskonto wieder ausgeglichen ist. Denn dann wird abgerechnet...

Der gute Mensch von Sezuan
Foto: Karin Mueller, Leonberg


Peter Höfer - Der Arme Konrad

Sonntag, 6. Juli 2014 (11:15 und 15:00): Szenische Stadtführung
Hinweis: Vormittagsvorstellung bereits ausverkauft!

Montag, 14. Juli 2014 (19:30): Szenische Diashow im Spitalhof

Kartenreservierung: 07152 / 990 1408, Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr
Eintritt jeweils 10 €

Vor genau 500 Jahren war Leonberg eines der Zentren des "armen Konrads". Dieser Bauernaufstand erschütterte das ganze Herzogtum Württemberg. An viele Stellen wurde er blutig niedergeschlagen, in Leonberg jedoch nicht. Dabei hatte die alte Amtsstadt eine wichtige Rolle gespielt in jenem Jahr. Was sich damals in Leonberg zutrug, das kann in einer ganz besonderen Führung am Sonntag, 6. Juli, erfahren werden. Es gibt zwei Zeiten: Um 11.15 und um 15 Uhr geht es am Marktplatz los, das Ende ist auf dem Engelberg. Die Stadtarchivarin Bernadette Gramm führt die Teilnehmer zu den Orten und Plätzen des Aufstands in Leonberg und gibt den überblick über die Ereignisse. An jedem dieser Schauplätze wird die bühne 16 mit zum Teil archivalisch belegten (Spiel-) Szenen den Teilnehmern vor Augen führen, was von Anfang Juni bis Mitte Juli 1514 in Leonberg geschah..

Für Personen, die an der Stadführung nicht teilnehmen können/möchten, besteht die Möglichkeit, am Montag, dem 14. Juli um 19:30 im Theater im Spitalhof die Geschehnisse bei einer Szenischen Diashow zu erfahren, bei welcher die Schauplätze der Stadtführung während eines Vortrags von Frau Gramm an eine Leinwand projiziert und von der bühne 16 szenisch untermalt werden.


Bertolt Brecht - Der gute Mensch von Sezuan

Samstag, 1. Februar 2014 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 2. Februar 2014 (19:30)
Samstag, 8. Februar 2014 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Hinweis: Die Vorstellung am 9. Februar 2014 entfällt!

Kartenreservierung: 07152 / 990 1402, Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr

(Fotos in der Galerie; zum Wechseln auf Bild unten klicken)

Ein Mensch kommt unfreiwillig zu der Mission, der gute Mensch sein zu sollen, der - nach dem Wunsch der hilflosen Götter - die Welt oder zumindest die Stadt Sezuan retten soll und dem dies in unserer menschenverachtend eingerichteten Welt nur einigermaßen gelingt, wenn er sich eine brutale Doppelexistenz schafft, ohne die er untergehen würde.

Der gute Mensch von Sezuan


William Shakespeare - Ein Sommernachtstraum

Samstag, 26. Januar 2013 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 27. Januar 2013 (19:30)
Samstag, 9. Februar 2013 (19:30) (Pferdemarktwochenende)

Kartenreservierung: 07152 / 990 1402, Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr

(Fotos in der Galerie; zum Wechseln auf Bild unten klicken)

Am Anfang war das alte Gesetz: dass die Väter den Töchtern sagen, wen sie lieben und wen sie heiraten sollen. Doch Hermia bricht mit der Tradition. Trotz der Ankündigung der Todesstrafe flieht sie mit ihrem Geliebten Lysander aus Athen. Hermias Freundin Helena erfährt davon und verspricht sich in ihrer Liebe zu Demetrius einen Vorteil davon, ihm das Geheimnis zu verraten. Denn Demetrius liebt seinerseits Hermia. So folgt er Hermia in den Wald, mit der ungeliebten Helena im Schlepptau. Dort verquickt sich das Schicksal der vier Liebenden mit dem der im Ehestreit befindlichen Elfenkönige Titania und Oberon. Und damit beginnt das zauberhafte Verwirrspiel, das geprägt ist von Liebesglück und Liebesleid, Verirrungen und Verwirrungen: Helena liebt Demetrius, Demetrius Hermia und Hermia Lysander.

Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" ist ein Stück Weltliteratur. Und doch hielt Shakespeare seine Stücke wohl weniger für hohe Literatur als einfach für lebendiges Theater, geschrieben für ein Publikum, das sicher nicht gekommen war, um Kunst zu genießen, sondern um sich gut zu unterhalten: Ein Spiel zwischen Hof und Zauberwald, zwischen Menschen und Naturdämonen, zwischen Wachen und Träumen.

Ein Sommernachtstraum
Foto: Karin Mueller, Artwork: Matthias Ansel


Peter Höfer - Wie die Catharina Mayerin versuchte,
ihre Liebe durch einen Giftmord zu retten

Samstag, 28. Januar 2012 (19:30) (Premiere)
Sonntag, 29. Januar 2012 (19:30)
Samstag, 11. Februar 2012 (19:30) (Pferdemarktwochenende)
Samstag, 6. Oktober 2012 (19:30)
Sonntag, 7. Oktober 2012 (19:30)

(Fotos in der Galerie; zum Wechseln auf Bilder unten klicken)

Die bühne 16 hat sich wieder ein historisches Thema vorgenommen:
Am 3. Februar 1810 "wurde die Catharina Mayerin aus Merklingen, wegen des verübten Gattenmords durch Vergiftung, neben Ersaz aller Kosten, mit dem Schwerdte vom Leben zum Tode gebracht" - auf dem Längenbühl, der schrecklichen Hinrichtungsstätte des Leonberger Oberamtes. Der Autor Peter Höfer hat in den vorhandenen Gerichtsakten nach den Motiven dieser Mordtat gesucht und eine außergewöhnliche, tragische Liebesgeschichte gefunden, die drei Menschen den Tod und ihren Angehörigen viel Leid und Kummer gebracht hat.

Catharina Mayerin
Foto: Karin Mueller, Leonberg

Er schildert den ausweglosen Konflikt eines verzweifelten Liebespaares, das seinen legitimen Anspruch auf die Erfüllung dieser Liebe nicht gegen die herrschenden Vorstellungen von Moral, Anstand und Sitte einer unerschütterlich konservativen Gesellschaft durchsetzen konnte, die ihre Ansichten auch mit Religion und Tradition begründete.

Catharina Mayerin
Foto: Karin Mueller, Leonberg


William Shakespeare - Was ihr wollt

Sonderaufführung am Pferdemarkt
Samstag, 5. Februar 2011 (19:30)


Shakespeares erfolgreichste Komödie, gespielt nach einer modernen übersetzung von Angela Schanelec, moderne Inszenierung.
(Fotos in der Galerie; zum Wechseln auf Bild unten klicken)

Was ihr wollt
Shakespeare - Was ihr wollt


Peter Höfer - Der Pomeranzengarten

Sonderaufführung am Pferdemarkt
Samstag, 6. Februar 2010 (19:30)


Das Theaterstück Der Pomeranzengarten zeigt die Spannungen und Brüche auf, denen der Mensch der Renaissance ausgesetzt war: die Herzogin und ihr Sohn müssen sich mit dem in ihren Augen zutiefst sündigen Treiben des Herzogs auseinander setzen, wobei sie versuchen, eben dieses vor den Augen des Volkes und der Nachwelt zu verbergen. Ihre Gegenspielerin ist eine der Frauen, die den Fürsten in seiner ungezügelten Lebenslust unterstützten, dabei sehr reich wurden und nun alles verlieren, weil sich die so fromme Herzogin ganz unchristlich rächt. Sinnbild für diese ambivalente Haltung ist der Garten, den die Herzogin in Leonberg anlegen lässt: ein Paradies- oder ein Lustgarten? Ebenso die Alchemie, mit der sich fast alle Protagonisten hingebungsvoll beschäftigen: dient sie dem schnöden materiellen Gewinn oder der höheren geistigen Entwicklung? Der Autor Peter Höfer schöpft zahlreich vorhandene Quellen aus und zeichnet so ein lebendiges Bild der damaligen Epoche.

Sibylla
Foto: Matthias Ansel


Molière - Tartuffe ou L'imposteur

Sonderaufführung am Pferdemarkt am 7. Februar (19:30)

Wir spielen "Tartuffe", Molières unheimlichste Komödie, die bei ihrem Erscheinen 1664 zunächst verboten wurde, als ein gegenwärtiges Stück. Tartuffe ist ein religiöser Heuchler, der sich bei der Familie Orgon einnistet. Der Hausherr übergibt ihm sein gesamtes Vermögen, enterbt damit seinen Sohn und will ihm sogar seine Tochter zur Frau verkuppeln. Im Verlauf des Stückes entlarvt sich Tartuffe als der Böse schlechthin. Der Scheinheilige treibt sein Spiel soweit, daß im Grunde niemand mehr Rettung weiß. Außer Molière.

Kartenvorverkauf in der Stadthalle Leonberg
Eintritt 12 €, erm. (Studenten/Schüler) 10 €
Gruppenrabatt ab 3 Personen: 5 € pro Person

Tartuffe
Foto: Karin Mueller


Paul Wanner - Der Leonberger Landtag

Samstag, 9. November 2008 (19:30 Uhr)



Lesung: Das Vermächtnis der Weißen Rose

Am Sonntag, 28. Januar, 11.15 Uhr fand in der Leonberger Stadtkirche die Lesung: Das Vermächtnis der weißen Rose statt. Dabei wurde aus dem Briefwechsel zwischen Fritz Hartnagel und Sophie Scholl gelesen sowie ein Bericht gegeben über Hartnagels Leben in der Friedensbewegung. Die Vortragenden waren Klaus Beer, ein Freund Hartnagels, sowie die Schauspieler der bühne 16, Lucia Cuccurullo und Matthias Ansel.
Außerdem war bei dieser Matinee Elisabeth Hartnagel, die Schwester Sophie Scholls und Witwe von Fritz Hartnagel, anwesend und nahm mit einem Redebeitrag an dieser Veranstaltung teil. Elisabeth Hartnagel ist mittlerweile 87 Jahre alt und einzige überlebende Zeitzeugin der Familie Scholl.
Veranstalter war die KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum.

Elisabeth Hartnagel mit Regisseurin A. Müller und bühne 16-Darstellern



Der Kannibale

Autor: Peter Höfer - Hausautor der bühne 16
Das Stück ist zur Uraufführung frei. Alle Rechte beim Autor.

Peter Höfer
Schmalzstr. 28
71229 Leonberg
Telefon: 07152 / 26 88 3

Zum Inhalt: Zwei seelentote Männer stehen in einer zutiefst unheilvollen Beziehung zueinander, die letzte Abgründe bloßlegt, in die Menschen stürzen können.
Der Autor versucht das Unmögliche: auf welche Weise Menschen entgleisen können oder sogar müssen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind.
Ist nachvollziehbar, was tatsächlich geschehen ist und weltweit Aufsehen erregte?


Erstveröffentlichung: 11.01.2006